Nextcloud 21.0.0 ---> 21.0.1 Update - wieder Bastelarbeit erforderlich - eigentlich wie immer

h ttps://github.com/nextcloud/server/releases/tag/v21.0.1

Hallo Forum,

wie macht Ihr eure Releaseupdates?

Die Nextcloud 21.0.0 wurde mit dem c-rieger Script installiert, danke c-rieger.

https://docs.nextcloud.com/server/21/admin_manual/maintenance/manual_upgrade.html#

Bei mir funktioniert das nicht so richtig sauber, irgendwas ist immer.

Das sagt c-rieger:

h ttps://www.c-rieger.de/nextcloud-upgrade-mittels-cli/

Um Nextcloud zu aktualisieren empfehle ich Ihnen die Verwendung des sogenannten Nextcloud CLI. Der Vorgang ist robuster gegenüber einem Webupdate.

MfG
nc-kay

Meins vServer System:

debian10
Betriebssystem: Linux 4.19.0-16-amd64 x86_64
Prozessor: Westmere E56xx/L56xx/X56xx (Nehalem-C) (1 core)
Speicher: 911.00 MB

PHP
Version: 7.4.16
Arbeitspeicher-Grenzwert: 2 GB
Maximale Ausführungszeit: 3600
Maximale Größe zum Hochladen: 10 GB

Datenbank
Art: mysql
Version: 10.5.9
Größe: 1,9 MB

Edit: Nextcloud VM
h ttps://www.hanssonit.se/

Und was genau ging schief?

Moin, genau kann ich es nicht mehr reproduzieren.
Auf jeden Fall erinnere ich das WebGUI Wartungsmodusproblem, der vServer ist mehrfach eingefroren.
Jetzt habe ich neu installiert.
Nextcloud 21.0.0 lief zuvor einwandfrei.
Updates eines “stable” Release stelle ich mir anders vor.

Jedes Update, Releasupgrade ist meist “überraschend”.

Jetzt kapiere ich auch, warum die Sharde Hostet Anbieter so zögerlich, verzögert updaten.

MfG
nc-kay

Siehe auch:

Mich verunsichern solche Meldungen, alles stehe ich also nicht da.
Nix funktioniert wie ich es mir vorstelle.

Informationen gibt es auch nur schlecht.

Hat auch nicht funktioniert.

Das webdav Problem konnte von mir auch nicht gelöst werden.

Gefrustet bin ich.

Shared-Hoster

Eine Nextcloud selbst zu Hosten bindet sehr, sehr viel Kapazität.

Ich stehe nicht alleine dar:

Zitat:
Was mich an Nextcloud genervt hat…

Die Update-Politik:

Die Updates kommen sehr schnell, was an sich sehr löblich ist. Allerdings kommt faktisch kein mir bekannter Anbieter mit diesem Intervall mit, so dass oft mehrere Minor-Updates übersprungen werden, was die kurzen Sprints dann wieder ad absurdum führt. :rage:Selbst bei den von mir selbst administrierten Installationen war es schwierig, mit den Zyklen mitzuhalten. :rage: Das inzwischen erschienene 19er-Major-Release hab ich dann tatsächlich nicht mehr gemacht. Hetzner übrigens auch erst nach 6 Wochen…

MfG
nc-kay

Also bei den ganzen Probleme die du hast, würde ich dir nahelegen einmal die Skripte der Nextcloud VM zu verwenden um sich die Nextcloud aufzusetzen. Damit läuft die Nextcloud zumindest bei mir wirklich rund und ohne jegliche Probleme. Hier docs dazu: Documize

1 Like

Bei den frühen Upgrades gibt es öfter mal Probleme mit den Apps, die noch nicht fertig sind. Mit etwas konservativen Upgrades (nicht auf die .0 Version), habe ich selbst noch keine Probleme gehabt (mache ich übrigens auch bei anderer Software/Betriebssystemen so). Das hängt aber auch stark von den verwendeten Apps ab, früher hatte ich viele Probleme mit der Encryption App (server-side) und seit ich nur noch lokalen Speicher ohne diese Encryption App nutze (nur für externen Speicher sinnvoll), praktisch keine Probleme mehr.

Einfach alles neu installieren, ist häufig keine Lösung, da man es meist gleich installiert und damit das gleiche Problem das nächste Mal auch wieder hat. Webspace oder teilweise auch managed Lösungen konfigurieren vieles vor, das auf “normalen” Web-Content optimiert ist, aber nicht für Nextcloud. Wenn man dann spezifisch etwas ändern möchte, sind diese Umgebungen teilweise extrem schwer bis gar nicht anpassbar.

Ich betreibe für verschiedene Kunden Nextcloudinstallation in verschiedensten Größen ohne nennenswerte Probleme. Es sollte einem allerdings bewusst sein, dass Nextcloud ein komplexes IT-System ist, wofür breites Know-How ratsam ist. Eine Nextcloud zu betrieben ist mehr als “mal eben Dropbox installieren und kucken was damit so geht”…

Wenn ich mir deinen Ursprungsbeitrag anschaue, fällt mir auf, dass schon Speicherlimit und vorhandener Speicher sich leicht wiedersprechen… Und wenn das ganze nicht läuft ist Nextcloud schuld…

Und ja, es ist nett, dass sich eine Nextcloud “im Prinzip” auf einem Webspace Paket S (M wäre schon zu teuer) oder einem Raspberry Pi im Wohnzimmer betreiben lässt. Und das ist meistens im privaten Rahmen auch in Ordnung, und wenn man sich breit damit befasst kann man viel lernen und es läuft… Wenn man aber eine zuverlässige Businesslösung sucht ist der Eigenbetrieb NIE das richtige!

4 Likes

Ich kann bestätigen das Nextcloud “vernünftig” zu betreiben breites Know-How erfordert und eine steile Lernkurve nach sich zieht. Ich beschäftige mich seit mehr als einem halben Jahr damit ein rundes System zu bauen und habe immer noch nicht das Gefühl dass ich das Ziel erreicht habe. Nextcloud “selbst” ist es nicht sondern die abhängigen Technologien: docker, Collabora, coturn, Linux (host), ZFS, Backup, Reverse Proxy, DNS, IPv6. Ich finde man sollte sich mit dem System beschäftigen und die Einstellungen verstehen und nicht blind Forums-Beiträgen und Blogs vertrauen - die Qualität ist stark schwankend.

Ich habe für mich 2 Umgebungen aufgebaut - eine wo ich arbeite und Daten halte und eine weitere wo ich spiele - unter anderen Minor und Major Updates ausprobiere bevore diese in “Produktion” gehen. Durch verwendung von Docker ist es relativ einfach und gibt mir besseres Gefühl… durch Docker ist es auch einfach die Umgebung auf neue Hardware zu verschieben - ich habe 2 Migrationen erfolgreich und problemlos durchgeführt: 1-mal NAS zu NAS und dann NAS zu Linux Server, zusätzlich mehrere minor und 1 Major Update auf beiden Instanzen - es gab kleine Wehwehchen aber nichts ernstes und alles war in unter einer Stunde zu lösen.

Ich würde es nicht als “best practice” betrachten 3-mal im Jahr ein Major update zu machen… Ich würde nur ca jedes 2. Major Release empfehlen - vom Support Lifecycle passt es super - es bisher die letzten 3 Major Versionen supportet. In etwa hat jede Major Version 1 Jahr Support… damit ist der Update Druck erträglich und ein Update in 8 Monaten kann man schon machen…

1 Like

bei mir geht sudo -u www-data occ plötzlich nicht mehr, immer wieder ist der Update eine kritische Sache.

sudo -u www-data php occ
mmap() failed: [12] Cannot allocate memory
PHP Fatal error: Out of memory (allocated 2459959296) (tried to allocate 20480 bytes) in /srv/www/opteryx.org/nextcloud/lib/private/AppFramework/Utility/SimpleContainer.php on line 133

It is strange. occ geht nicht auf System mit (free -m) 635 free MB, geht aber auf System mit (free -m) 271 MB. Wer weiß Hilfe?

Vermutlich hast du einen APCu-Cache eingerichtet? Dann stimmt deine Konfiguration nicht ganz. Cache deaktivieren oder nach Dokumentation die PHP-Konfiguration berichtigen.

Und auch hier kann ich nur betonen, dass Erfahrung weiterhilft bzw. die Fehler häufig eben nicht bei Nextcloud sondern beim Betreibenden liegen.

1 Like

Also, wenn man das ganze nicht per Docker etc. aufsetzt, sondern nativ ist eine NC eigentlich einfach zu warten, da es sich lediglich um eine “Applikation” handelt. Tuning etc. bleibt jetzt mal außen vor!
Ich patche meine Nextcloud immer per Kommandozeile, und habe dazu folgendes SCript im Einsatz:

echo Update local Apps if available
sudo -u www-data php /var/www/nextcloud/occ app:update --all
echo Update Nextcloud Main Version if available
sudo -u www-data php /var/www/nextcloud/updater/updater.phar --no-interaction

Das läuft als Cronjob wöchentlich, oder wenn ich Lust habe auch mal manuell. Tut seit Monaten seinen Dienst, und damit patches und update ich alle meine NC.