Internal server Error, finde keine log

Hallo alle zusammen hier,

kurze aufklärung welches Problem ich habe.

Ich habe nach Anleitung und diversen Tut Videos, Nextcloud in einem Container auf Docker installiert.

auch die Installation vom Docker, habe ich mit vielen Anleitungen gemacht da ich selber null Aahnung von Linux befehlen habe.

meine Erstinstallation ist auch geglückt und Nextcloud lief zu beginn. dann hatte ich das Problem, dass ich mein Handy mit Nextcloud verknüpfen wollte, mir dies aber nicht gelungen war. Diese versuche habe ich ich immer nach Feierabend meiner Arbeit gemacht weswegen sich das über mehrere Tage zog.

nach 4 oder 5 tagen wollte ich wieder schauen ob ich irgendwas finde wie ich mein Handy damit verbinden kann, jedoch wurde mir beim aufrufen von Nextcloud, auf meinem pc die Fehlermeldung " Internal Server Error" gezeigt auch steht geschrieben das man in eine log sehen sollte, jedoch finde ich kein Verzeichnis wo diese liegen soll. ich vermute die log ist irgendwo in dem Container in einem Verzeichnis wo ich über Windows selber nicht ran komme.

ergo war nun die vorerst letzte Möglichkeit hier jemanden um Hilfe zu bitten der mehr Ahnung von Linux oder zumindest von den befehlen hat

So wie sich das liest, verwendest du das Linux-Subsystem von Windows?

glaube ja, musste bei der Installation von Docker ein Häckchen setzen damit dieses “windows Subsystem für Linux” aktiviert ist.

habe aber leider wie schon gesagt, was befehle von Linux angeht null Ahnung, habe die Installation komplett nach Anleitung durchgeführt

Nun ja, ich empfehle VirtualBox zu verwenden und darauf Debian, Ubuntu oder anderes zu verwenden

ok, werde ich dann sonst mal so versuchen

Willst du Nextcloud nur lokal verwenden? Oder auch in der Produktion?

nur für mich und für das ablegen eigener Fotos etc. (also lokal so wie über Internet)

also soweit hat das mit hyper v Einrichtung und Installation geklappt, da habe ich aber nun das Problem, dass der mir da eine ip gibt, welche völlig abseits meiner anderen ip’s im Netzwerk ist.

ich habe überall 192.168… reihe ip’S

wenn ich in der Kommando Zeile jedoch eingebe: “ip addr”
zeigt er mir an “172.26…”

habe auch schon mittels Anleitung “nano /etc/network/interfaces” eingegeben, danach öffnete sich diese Config für die ip’s.

diese sah nach dem editieren so aus :

The loopback network interface

auto lo
iface lo inet loopback

The primary network interface

allow-hotplug eth0

iface eth0 inet DHCP

iface eth0 inet static
address 192.168.10.44
netmask 255.255.255.0
gateway 192.168.10.1

allerdings habe ich danach nochmal getestet mitt ip addr, bekam dann aber keine ip. also habe ich diese configuration wieder weg gemacht, jetzt bekomme ich wieder 172.24 … er reihe ip zugewiesen, würde diese aber schon gern auch statisch haben

Der IP-Adressbereich 172.16.0.0–172.31.255.255 stellt auch ein privates Netz dar.
Daran solltest Du normalerweise nichts ändern, da diese IP-Adresse der Kommunikation zwischen Host und Gast-OS verwendet wird. - Es hängt aber davon ab, welche Topologie der Netzwerkverbindung Du gewählt hast.

Um Nextcloud von anderen Rechnern im Netzwerk zu erreichen, sollte “Bridged LAN” gewählt werden. Danach sollte der IP-Adressbereich auf 192.x.x.x umgestellt werden.

Nutzt Du Nextcloud unter Linux in einem Docker-Container, kommuniziert Nextcloud mit dem Linux auch über eine 172.x.x.x - IP-Adresse, Nextcloud wird dann aber von den Client–Rechnern im LAN über die IP-Adresse bzw. Hostnamen des Linux Host angesprochen, der die Anfrage an Nextcloud weiterleitet. Das erledigt der Webserver des Linux.

Logfiles findest Du im Datenverzeichnis, in dem die Nextcloud-daten abgelegt werden (“Nextcloud.log”) und im Log-Verzeichnis des Webserverdienstes, bei IIS in einem Unterverzeichnis von C:\inetpub.…

Antwort an Mornsgans:

wegen dem Ip Bereich 172 das dieser als Privates Netz dargestellt wird wusste ich nicht, noch was dazu gelernt, dieser wäre dann praktisch dafür da um mit dem Rechner auf das System welches auf Docker läuft, welches auf dem selben Rechner läuft, richtig ?
ich gehe mal davon aus das dies auch für das Windows eigene Hyper V zutrifft ?

Bridget Lan, hatte ich in Docker eingestellt, hier funktionierte es auch soweit, jedoch funktioniert kein bridget Lan auf dem Hyper V, habe in Hyper V zwar eingestellt das er einen manuell eingestellten Switch verwenden soll, dieser ist wiederum eingestellt “Extern” und "gemeinsames verwenden dieses Netzwerkadapters "

wegen der Logfile, wie gesagt, hatte diese in docker nirgendwo finden können, vermutlich lag die im Container irgendwo und ohne das wissen der benötigten befehle ist diese als Laie eher schwierig zu finden, geschweigedenn zu öffnen ?

hatte beim Docker ja versucht root rechte zu bekommen weil ich dies irgendwo aufgeschnappt hatte, dass man mit sudo diese holen kann, aber die Kommandozeile kannte diesen Befehl nicht.

Im Docker-Container findest Du so gut wie keine Logdateien.
Wie bereits oben geschrieben, liegen diese in Verzeichnissen des Hosts, under den der Docker-Container installiert ist:

  • Nextcloud Datenverzeichnis (z.B. /var/www/html/nextcloud.log - hängt von der Distribution ab)
  • Webserver Logverzeichnis, unter Windows sollte es C:\inetpub.…, unter Linux /var/log/apache2/ bzw. /var/log/nginx/

Mit HyperV kenne ich mich nicht aus, weiß aber, dass ich ewig gebraucht hatte, um die Netzwerkeinstellungen so hinzubekommen, dass man vom Drittrechner auf die virtualisierte Instanz zugreifen konnte. Da war einiges an Handarbeit nötig, aber einige Anleitungen kann man mit Google hierzu finden (“HyperV bridged”). Hatte es dann doch in die Tonne gekickt, weil VirtualBox da einfach flexibler und leichter zu handeln ist.

So nutze ich Nextcloud auf einem Univention-Server in VirtualBox seit gut 2 Jahren auf einem ThinkCentre Tiny mit Windows 10 Professional.

wenn das mit VirtualBox einfacher zu realisieren ist, würde ich eben dies nutzen, worauf es läuft ist mir im Prinzip wumpe, Hauptsache es läuft.

Univention-Server kenne ich nicht, ist das sowas wie das Linux welches man auf einem Hyper V installiert. so gesehen das System wo dann später Nextcloud installiert wird ?

Edit: Also habe mich da mal bisschen reingefuchst, bis ich das ding ans laufen bekommen habe… uiuiui da musste ich schon diverse Sachen killen damit das Programm mal zufrieden war und “Ausreichend” Ram zu Verfügung stand. das ding braucht über 2 gb ram , ist es darunter heult es rum es sei zu wenig. kann man da irgendwas drehen ?

Damit die VM anständig läuft, braucht sie abständig RAM. Ich spendiere ihr 8GB, damit läuft Nextcloud im UCS flott. Gerade bei Nextcloud 24 merkt man das vor allem an der Tatsache, wie schnell die Vorschaubilder auf dem Smartphone-Client erscheinen.

Auf meinem UCS habe ich aber neben Nextcloud auch den Collabora CODE-Server, OpenVPN und Kopano installiert. Ansonsten würden 4-5GB reichen.

Anfangs hatte ich den Univention Server auf einem ThinkPad mit 8GB laufen gehabt (Windows 10 mit VirtualBox) und als es einigen Wochen lang zufriedenstellend lief, den ThinkCentre mit 16GB beschafft.

Wollte eigentlich nur editieren:

ok da gehe ich natürlich mit, wenn das mit diesem Univention auf der VM Box läufft und ich mich da mehr reingearbeitet habe, wäre ich ja nicht mal zu geizig mir einen stärkeren dauerhaft laufenden mini zu besorgen.

aber zb habe ich an der stelle wo ich gestern aufhörte weitergemacht, bin nun eingeloggt. nun bin ich auf der Univention Oberfläche auf Apps und da zeigt der mir sofort an “Temporärer Fehler bei Namensauflösung”

ich mein , ja dieses Problem ist jetzt eines von Univention aber da du ja auch dieses Programm verwendest, hast du da eine Ahnung was das sein könnte ?

ich bekomme keine Apps aufgelistet etc sondern es kommt nur diese Meldung

Edit: habe da was gefunden Externer DNS war nicht eingetragen, jetzt scheint das ding zu funktionieren.

jetzt bekomme ich apps aufgelistet aber er bricht die installation ab, vorher meinte er 512 mb ram wären benötigt und nur 400 wären verfügbar, habe dort trotzdem installieren gedrückt, anschließent begann er was zu machen und dann hieß es

“Installation von Nextcloud Hub
Beim Versuch der Umsetzung kam es zu Fehlern bei nextcloud auf ucs-8607.hexnet.intranet
Diese Fehlermeldungen kommen vom Server. Weitere Informationen können in der Logdatei des Systems enthalten sein: /var/log/univention/appcenter.log
Could not install software packages”

könnte mir ja vorstellen das es wegen des ram ist ?

Sinnvollerweise installiert man seine Serverapplikationen auf einer separaten Box und nicht auf seinem Hauptrechner, den man auch noch für andere Dinge nutzt. Und wenn man das tut, gibt es keinen Grund mehr Desktopbetriebssysteme wie Windows 10 oder 11 zu verwenden, um dann darauf wiederum Nextcloud in WSL zu installieren oder gar eine Appliance wie Univention in HyperV oder VirtualBox.

Wenn es undbedingt HyperV sein muss, kann man Windows Hyper-V Server nehmen, welches ohne Desktopumgebung und den ganzen restlichen Bloat kommt, den Windows so mitliefert. Oder noch besser man nimmt einen Linuxbasierten Hypervisor wie Proxmox oder XPC-ng.

Will man eine Appliance wie Univention nutzen, über die man dann Serverapplikationen wie Nextcloud installieren und verwalten kann, installiert man diese am besten Baremetal, vorallem wenn man Hardware mit nur 8 oder 16GB nutzt. So spart man sich die extra Layer eines DesktopOS und/oder Hypervisors, die a) Performance kosten und b) die Komplexität erhöhen.

jetzt habe ich die VM neugestartet in der hoffnung das es dann vielleicht besser ist, aber nun startet es gar nicht mehr weil nicht genug ram vorhanden ist. ok also wenn ich das via vm machen würde mit so einem Univention, müsste also ein Leistungsstärkeres Gerät her.

Es muss auch kein UCS-Server sein.
Von hanssonit.se gibt es auch fertige Nextcloud-Appliances, die man importieren kann. Damit hatte ich vor langen Jahren angefangen und nutze sie immer noch geschäftlich.

Mag durchaus sein. Ich bevorzuge aber diese Konfiguration, weil ich so beliebig Snapshots vom System erstellen kann, bevor ich etwas am System experimentiere. Geht es schief, ist der Urzustand binnen einer Minute wieder hergestellt. - Das hat mir schon oft “den Hals gerettet” und geht schneller und geschmeidiger, als ein Full-Backup mit Restore von einen System, das direkt ohne VM installiert wurde.

Bei dieser RAM-Größe können viele Dienst nicht gestartet werden. UCS braucht mindestens 4GB.

der mini auf dem das ganze drauf liegt hat eigentlich 8 gb ram… aber ein großteil wird wohl vom system selber verwendet, muss aber dazu sagen habe darauf auch noch adguard laufen , welcher auch nochmal was an Ressourcen frisst…

heißt, ich werde den mini wahrscheinlich ausschließlich für adguard verwenden und mir einen weiteren kleinen zulegen den ich dann für Nextcloud verwende welches dann auf Univention läuft. Finde das ganze mit interface verwaltung schon recht Praktisch, vorallem wenn man keine ahnung von Linux selber hat… Zb. zeigt der mir vorhin beim fehlerhaften start an dass ich in die log schauen sollte. ich wüsste nicht wie oder wo ich diese finden soll. ja die ist irgendwo in einem Verzeichnis /var…/blibla /blub.

nur wie bekommt man das auf ? dass nur mal so als bsp, sicherlich gibt es weitaus mehr dinge die man wissen muss um reibungslos damit umgehen zu können.

nun wenn ich mir aber so einen mini mit 16 gb ram zulegen würde, dieser wäre doch ausreichend genug für eine Nextcloud nutzung ?

Joa das ist ein Argument. Aber dann bitte auf einem seperaten System, mit einem OS, respektive einer Distribution, die auf das Betreiben von Server-VMs ausgelegt ist, wie z.B. Proxmox. Dort hast du ein schickes WebUI, um die VMs zu managen und das Ding ist, im Gegensatz zu einem Desktopvirtualisierer, darauf ausgelegt als Server zu funktionieren. Plus fällt der ganze Overhead eines Desktop-OSs weg, was bedeutet: Mehr freies RAM für VMs.

Generell ist aber 8GB physischer Speicher schon sehr knapp bemessen für Virtualisierung. Für mehr als eine VM mit 4, vielleicht 6GB wird es auch unter Proxmox kaum reichen. Deshalb meine Empfehlung Univention Baremetal zu installieren auf einem System mit nur 8GB RAM. Oder mehr RAM kaufen, so dass man der Univention VM mindestens 8GB spendieren kann.

Jup. Wenn du Windows verwendest ist das ganz sicher so. :wink: Generell ist aber 8GB physischer Speicher, wie bereits gesagt, sehr knapp bemessen für die Virtualisierung eines Nextcloud Servers, egal welche Platform man dafür nutzt.

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so, ich melde mich nun mal wieder zurück, nun läuft die kleine Kiste, soweit mit Univention.
habe da aber jetzt mal spezifisch dieses Tools eine frage, und zwar habe ich darauf auch nextcloud installieren können , zugreifen kann ich darauf auch soweit, allerdings ist das eine ganz andere ip als die, die das eigentliche gerät hat. als bsp, das gerät hat 192.168.10.50… auf diesem ist hyper v, auf dessen wiederum univention läuft, dieses univention hat eine ganz eigene ip adresse welche ich aufrufen kann sofern ich lokal bin… diese ip sehe ich aber auch NICHT in der fritzbox sondern nur in uivention.

bin grade verwirrt. habe bei den Einstellungen nichts geändert etc.

glaube diese frage kann ich mal speziell an @Mornsgrans richten da dieser Nutzer auch univentum in Nutzung hat

Wie oben schon angedeutet, werden die Anfragen an den Nextcloud (der in einer Docker-Instanz läuft) über die 192.168.x.x von Apache des Univention Servers angenommen und über die private IP zwischen UCS und Nextcloud 172.x.x.x weitergeleitet. Dazu ist i.d.R. ein Reverse Proxy in Apache konfiguriert.

Die Rückantworten gehen dann den umgekehrten Weg.

Gewöhnungsbedürftig ist es allemal, z.B. wenn Du mit occ arbeiten willst.
Das komplette Nextcloud liegt im Docker, während die Daten auf dem UCS selbst liegen.

Die Nextcloud-Daten liegen (zumindest bei meinen UCS 4.4-9) im Verzeichnis

/var/lib/univention-appcenter/apps/nextcloud/data/nextcloud-data

occ führst Du z.B. mit dem Befehl

univention-app shell nextcloud sudo -u www-data php /var/www/html/occ <parameter>

aus.

Die config.php findest Du im Docker im Verzeichnis /var/www/html/config
Um die config.php zu ändern, habe ich “vim” im Docker installiert (“nano” hat teilweise Probleme mit Zeilen länger, als 80 Zeichen):

univention-app shell nextcloud
apt install vim