Es ist doch eigentlich nicht so schwierig. Nextcloud selbst bietet eine Software an. Diese Software ist Open Source, sodass jeder sie nutzen und natürlich damit auch Services, Install-Scripts etc. anbieten kann.
Wenn du einen solchen Third-Party-Service oder ein Skript (im Falle von Plesk ist es irgendwo beides) nutzt, ist nicht Nextcloud dein Ansprechpartner, sondern diejenigen, die diesen Service/dieses Skript anbieten.
Beim Web-Installer von Nextcloud sieht es natürlich ein wenig anders aus. Aber auch dieser ist ganz klar als Community-Projekt gekennzeichnet. In diesem Kontext ist aber wichtiger, dass das zugehörige GitHub-Repository ganz klar sagt, was dieses Skript macht (und ja, es sagt nicht explizit, was es nicht macht, aber common!
).
Wenn du eine offiziell von Nextcloud unterstützte Installationsart haben willst, bei der du nicht viel selbst optimieren musst, gibt es eigentlich nur AIO. Mit „supportet” ist hier gemeint, dass man dafür auch Enterprise Support kaufen kann. Wenn du keinen Vertrag hast, ändert das in der Praxis bezüglich tatsächlichem Support nichts. Du kannst aber davon ausgehen, dass es im Interesse der Nextcloud GmbH ist, dass etwas für das sie direkt support anbieten (gegen Bezahlung), auch mehrheitlich funktioniert.
Die zweite offiziell unterstützte Installationsart ist eine manuelle Installation gemäß den offiziellen Dokumentationen. Ich denke, bei letzterem unterstützt dich die Firma oder ein offizieller Partner auch gerne mit deren Expertise. Das kostet dann aber Geld.
Zum Rest wurde hier ja schon genug gesagt. Meiner Meinung nach kann man Nextcloud durchaus auf Plesk nutzen, aber eine vollständig optimierte Instanz mit nur einem Klick scheint damit nicht möglich zu sein. Nextcloud bietet so etwas gar nicht an. Und Plesk offenbar auch nicht, obwohl deren Marketing das vielleicht suggeriert. Letzteres ist aber das Problem von Plesk und nicht von Nextcloud.