Funktionierende Version und aussagekrÀftige Hilfen

Wir meinen eventuell nicht das gleiche. Ich meine nicht den “Install Wizzard”, der kommt, wenn man das Tarball ins Webroot extrahiert und dann das erste mal die Seite aufruft. Ich meinte diesen Installer hier: GitHub - nextcloud/web-installer: 💊 The web installer for Nextcloud · GitHub

Aber ja, wenn man die EinschrĂ€nkungen von Shared Hosting kennt, und die Nextcloud trotzdem auf so einem Webspace installieren will, ist das der Web-Installer sicher hilfreich. FĂŒr eine manuelle Installation auf Linux braucht man den allerdings nicht. Da macht es aus meiner Sicht mehr Sinn, zunĂ€chst alles entsprechend zu konfigurieren (Webserver, Datenbank, PHP etc.), dann das Tarball oder das Zip ins Webroot zu entpacken und die Installation entweder ĂŒber die Kommandozeile oder den integrierten, webbasierten „Install Wizard” abzuschließen.

Ah okay, dann haben wir wohl zwei verschiedene Dinge gemeint. MEIN Fehler, bin ruhig :person_facepalming::grin:

Ehrlich gesagt bin ich mir auch nicht zu 100 % sicher, ob der TE wirklich diesen Installer gemeint hat. Nehme es aber an, weil unter „Web-Installer” verstehe ich halt schon das verlinkte Skript, welches wiederum auch auf der offiziellen Downloadseite unter „Community Projects” verlinkt ist.

Und nein, ich will natĂŒrlich niemandem etwas wegnehmen. Ich bin einfach kein Fan von Nextcloud auf Shared Hosting. Aber wie gesagt: Wenn man sich der Limitationen von Shared Hosting (die je nach Angebot varieren können) bewusst ist, kann man das schon machen. Sind sich aber gefĂŒhlt viele nicht so wirklich, wenn man hier im Forum schaut. :wink:

Ja okay, ist ja gut. Ich nehme meine Aussage bezĂŒglich des Web-Installers zurĂŒck. :wink:

Trotzdem gibt es immer wieder Leute im Forum, die Nextcloud auf dem billigsten Shared-Hosting-Angebot installieren, das sie finden, und dann nicht einmal SSH-Zugriff haben. Die sind dann auf occ-web angewiesen, welches nicht mehr wirklich gepflegt wird, oder mĂŒssen versuchen, das occ-Kommando irgendwie ĂŒber Cron auszufĂŒhren.

Apropos: Bei Billigangeboten gibt es teilweise auch Limitationen bezĂŒglich Cron (wie viele Cronjobs man anlegen kann und wie hĂ€ufig man sie laufen lassen kann), sodass man nicht einmal den regulĂ€ren Nextcloud-Cronjob alle fĂŒnf Minuten konfigurieren kann. Aber ja, das hĂ€ngt stark vom jeweiligen Anbieter und Abo ab.

Wenn du ein Abo mit SSH hast, und auch sonst alles fĂŒr deinen Anwendungszweck passt, ist das aber natĂŒrlich in Ordnung. :slight_smile:

Den hier: Download and install Nextcloud > Web installer

The Web Installer is the easiest way to install Nextcloud on a web space. It checks the dependencies, downloads Nextcloud from the official server, unpacks it with the right permissions and the right user account. Finally, you will be redirected to the Nextcloud installer.

Damit sollten eigentlich auch absolute AnfÀnger eine funktionierende Installation zusammen bekommen - ist doch so gedacht, oder?

BIn jetzt dazu ĂŒbergegangen die Installation selber hĂ€ndlich zu machen.

Und noch ein Wort zum Server: es sind unsere Eigenen.
Werden von Technikern vor Ort 24/7 gewartet.
Und haben nur Software und Betriebssystem (Linux) an Board welche auch einerseits vorher getestet wurden, wo wir wissen keine SicherheitslĂŒcken haben und alles so, dass es zusammenpasst.

Fahren damit sehr gut seit vielen Jahren, auch wenn es nicht wenig kostet.

Von “billig” ist da keine Rede, Cronjobs soviele man mag, SSH ebenfalls vorhanden.

Ja dann ist es der, den ich ursprĂŒnglich meinte.

Jein. Am Ende macht er halt auch nicht viel mehr als das Zip oder Tarball runterzuladen und ins webroot zu kopieren, dann die Berechtigungen zu setzen plus ein paar Checks. Siehe hier: GitHub - nextcloud/web-installer: 💊 The web installer for Nextcloud · GitHub

Ja, mit einem vollstĂ€ndigen Rootserver mit Plesk, wirst du die klassischen Limitationen von „Shared-Hosting“-Angeboten nicht haben. Aber Webserver, PHP etc. werden halt trotzdem von Plesk gemanagt, sprich: Die Pfade zu den Binaries und Konfigurationsdateien sind u. U. anders als auf einem standard Debian ohne Plesk, und Konfigurationsdateien werden u. U. wieder ĂŒberschrieben, wenn du sie manuell Ă€nderst etc.

Ich denke aber schon, dass es möglich ist, Nextcloud mit Plesk zu betreiben. Und im Gegensatz zu Shared Hosting wird es auch möglich sein, die meisten „Warnungen” wegzubekommen. Helfen kann ich dabei aber nicht wirklich, da ich Plesk selbst nicht nutze.

Das stimmt so halt nur relativ. Der Unterbau muss vorher halt erledigt und konfiguriert worden sein.

Ich konnte dir jetzt meine Anleitung geben und wenn du dich daran hÀltst dann funktioniert es zu 100%. Selbst auf Virtuellen Servern, z.B. unter ProxmoxVE o.À.

Ja und dieser Unterbau wird halt, wie es scheint, in Management Panels wie Plesk, mal primĂ€r fĂŒr CMS Systeme wie WordPress optimiert, und nicht fĂŒr Nextcloud, was komplett andere Anforderungen hat, und so einen LAMP Stack ziemlich an seine Grenzen bringt. Plus eben wie bereits erwĂ€hnt die ganzen “non-PHP” Backends wenn man mehr als nur ein Files/Kalender/Kontakte-Sync braucht.

Wird ihm wegen Plesk warscheinlich nur bedingt helfen. :wink:

Ja, das ist mir klar. Es wĂ€re halt nur ein Beispiel und Vorschlag um zu verstehen, dass man halt erst gewisse Schritte erledigen muss bevor man Nextcloud “installiert”. Ist ja bei AIO genauso, da muss man auch erstmal Docker installieren.

Klar, PLESK macht das hier natĂŒrlich einfacher, denn dann ist es ja nur ein Klick-Werk.

Man muss die Schritte ja nicht zwingend vorher erledigen. Und nicht nur das, die Nextcloud sagt einem ja sogar was man (danach) noch erledigen sollte. :wink:

Dann frage ich mich warum du anstatt hier zu posten, nicht schon lange alles zusammengeklickt hast was die Nextcloud von dir verlangt? Fehlen Plesk spezifische Screenshots oder was genau ist jetzt das Problem? Sorry konnte es nicht lassen :wink:

Nextcloud ist nun einmal eine komplexe Software, und daran Àndert auch Plesk nichts. Oder eigentlich auch wieder nicht, denn nach der Installation lÀuft sie ja bereits. Dateisynchronisation, Datei-Uploads, Freigaben sowie Kalender und Kontakte funktionieren wahrscheinlich auch jetzt schon, trotz der Warnmeldungen, die du siehst. Wenn du aber alle Funktionen optimal nutzen möchtest, musst du dich zwangslÀufig etwas mit der Materie beschÀftigen und deine Umgebung entsprechend optimieren.

Nein, ist es nicht. Docker installieren und anschließend AIO gemĂ€ĂŸ der Dokumentation per Docker Compose oder „docker run” starten – und praktisch alles, worĂŒber Nextcloud dich jetzt noch mit Warnmeldungen informiert, ist dann bereits „out of the box” vorkonfiguriert und optimiert.

AIO ist wahrscheinlich am nÀchsten dran an einem Rundum-Sorglos-Paket, wenn du Nextcloud mit dem kompletten Funktionsumfang selbst hosten möchtest.

Am besten betreibst du es aber auf einem dedizierten Server oder in einer dedizierten VM ohne Plesk oder Àhnliche Verwaltungspanels.

Aber ja, sich ein wenig mit den Grundlagen von Docker zu beschÀftigen schadet sicher nicht.

Stopp. Falscher EmpfĂ€nger. Ich bin der Typ, der dich unterstĂŒtzt und sagt es braucht immer etwas Hintergrundwissen. Ich bin nicht der TS. :grin:

Ich selber habe keinen Anbieter und habe auch kein PLESK. Ich arbeite aus Überzeugung und Wissen mit der Bare Metal Version.

AIO ist in meinen Augen die simpeltste Variante und am meisten fĂŒr AnfĂ€nger geeignet. Da bin ich voll und ganz bei dir.

Aber auch da muss ein wenig Hintergrundwissen vorhanden sein. Wenn es daheim gehostet werden soll muss man sich schon erstmal mit Docker beschÀftigen. Sollte man mehrere Dienste laufen haben muss man Wissen im Bereich Proxy Manager haben. Und das war mein Ansatz zu sagen, dass halt auch bei AIO, so enfach die Installation und Konfiguration ist, trotzdem auch hier erstmal etwas Selbststudium an den Tag zu legen ist.

Somit.. Frieden bitte :grin:

Oops. Ja das ist mir jetzt tatsÀchlich ein wenig peinlich :see_no_evil_monkey:

Lass mich obiges deshalb nochmals anders formulieren:

Ich denke, Plesk macht es in diesem Fall eben gerade nicht einfacher. Das wĂŒrde es nur, wenn es eine optimierte Konfiguration fĂŒr Nextcloud zusammen mit einem Installer anbieten wĂŒrde. Das tut es aber anscheinend nicht oder nicht sehr gut, gemĂ€ĂŸ dem TE.

Wenn man dann die ganzen Meldungen in Nextcloud googelt, findet man hauptsĂ€chlich die Nextcloud-Dokumentation und/oder Anleitungen im Netz, die zumeist auf Bare-Metal-Installationen auf Debian/Ubuntu und manchmal noch auf RHEL basieren. Es gibt keine Screenshots, die zeigen, was man wo in Plesk einstellen muss. Außerdem sind die Pfade zu PHP, Webserverconfig anders.

Da beißt sich dann die Katze in den Schwanz. Leute nutzen Plesk, weil sie denken, es sei einfacher weil es ein GUI hat, stellen dann aber fest, dass es am Ende komplizierter ist, weil man die Doku und Anleitungen aus dem Netz noch auf Plesk ĂŒbertragen muss. Man muss also nicht nur verstehen, wie die ganzen Komponenten (Webserver, PHP, Datenbank etc
) zusammenspielen, sondern zusĂ€tzlich auch noch wissen, wie Plesk das Ganze handhabt.

Den Bereich zu AIO formuliere ich jetzt nicht um, denn da sind wir uns ja einig.

Und ja, ich stimme dir zu, dass auch bei AIO etwas Hintergrundwissen erforderlich ist. Ganz ohne geht es halt nicht. :wink:

:peace_symbol: :victory_hand:

Uiiii .. habe ich anscheinend ein “nette” Diskussion “angestoßen” ..

Nur zwecks dem “Frieden” usw. : ich verwende Plesk weil es als grafische OberflĂ€che fĂŒr unsere Kunden (Hosting & Webs) die fĂŒr uns damals (vor ĂŒber 20 Jahren) den besten und einfachsten Zugang bot.
Und die Summe unserer Erfahrungen gibt uns Recht.

Sicher, es gibt fĂŒr den Zweck andere und auch kostenfreie Verwaltungswerkzeuge.
Aber alleine wenn ich mir cPanel ansehe (und damit habe ich selber etliche Kunden) ist mir Plesk 1.000 Mal lieber.

Auch ist mir nach so vielen Jahren auch klar, dass es fĂŒr einige Anwendungen “besser” ist, einen “nackten” Server zu nehmen und den von Grund auf so einzurichten dass er dann der geplanten Software “gerecht” wird.

Nur - und das ich jetzt meine persönliche Erfahrung - ist das der verkehrte Weg!
Warum?

Weil der Server zuerst da ist bzw. war (ohne den die Software nicht laufen wĂŒrde).
Dann kamen / kommt die jeweilige Software - und hier finde ich, ist es an der Software sie so anzupassen, dss auch DAUs damit umgehen können (mĂŒssen) ohne sich vorher die Professur in verschiedenen Disziplinen holen zu mĂŒssen.

Ich sehe das bei den 2 OS-Projekten bei denen ich mitmache.
Da können (und wollen) wir auch nicht sagen:

“.. naja der Server/das Betriebssystem ist schuld bzw. unterstĂŒtzen wir nicht ..”
“.. zuerst X lernen, dann Y verstehen ..”

Nein, der umgekehrte Weg sollte der “Richtige” sein.

Wenn als wie hier Plesk existiert (und das nicht wenige verwenden) UND die dann eine “fehlerhafte” eigene Routine veröffentlichen welche so nicht einwandfrei funktioniert, mĂŒsste es an NextCloud liegen zu sagen:

“.. hey Leute von Plesk, das was ihr anbietet geht so nicht, entweder zurĂŒckziehen oder mit uns zusammen arbeiten ..”

So aber macht das Ganze kein gutes Bild - fĂŒr keinen von Beiden!

Ich plane ja auch kein Haus und motze dann wenn das Wohnzimmer zwischen Badezimmer und Klo liegt wo ich dann das Wasser aufdrehen muss damit die KlospĂŒlung geht.
Oder der Anschluß fĂŒr’n Fernseher in der Garage anstatt Wohnzimmer ist.

woher weißt du, dass es nicht genau so ist/war? - ICH habe dein Wissen diesbzgl. jedenfalls nicht.

und vielleicht denkst du dann auch noch den einen oder anderen Schritt weiter: welche Möglichkeit hĂ€tte NC zu reagieren, falls sich “Plesk” taub stellt?

Generell finde ich, wenn ein Unternehmen eine eigene Installationsroutine zur VerfĂŒgung stellt, lĂ€ge es in deren eigenem Interesse, dass diese auch reibungslos funktioniert und ein vollstĂ€ndig benutzbares Produkt installiert wird.

Was dein Argument bzgl des Webinstallers von NC angeht - bei mir hat er immer funktioniert. Problemlos. ich verstehe aber, dass der zu Problemen fĂŒhren kann
 denn auch der Webinstaller geht von gewissen vorhandenen Einstellungen aus, die von den zugrunde liegenden Systemen abhĂ€ngen. Und das KANN ein solcher Installer nicht leisten, alle möglichen Systeme abzudecken und mit deren Eigenheiten zu dealen. Das wĂ€re vollkommen irre und wĂŒrde jeden Rahmen sprengen.

Dein Argument “jeder DAU sollte das installieren können” geht ins Leere. NC ist nun mal keine Nur-1-Klick-zum-GlĂŒck Anwendung. Man sollte durchaus wissen, was man technisch tut und auch warum. Nicht zuletzt weil das Teil 24/7 am Netz hĂ€ngt und man dem seine persönlichen Daten anvertraut. Es MUSS gewartet werden.

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich, nicht wahr? :wink:

Hier ist die Situation eher so, dass das GrundstĂŒck in seinem aktuellen Zustand nur bedingt fĂŒr das Bauvorhaben geeignet ist, das du darauf errichten möchtest. Bevor du mit dem eigentlichen Hausbau beginnen kannst, mĂŒssen zunĂ€chst Erschließungs- und Vorbereitungsarbeiten erfolgen – beispielsweise Leitungen verlegt, das GrundstĂŒck erschlossen, der Baugrund geprĂŒft und gegebenenfalls das Fundament vorbereitet werden. Erst danach kannst du das GebĂ€ude so errichten, wie du es dir vorstellst.

Genauso ist es hier: Nextcloud selbst lĂ€sst sich zwar relativ schnell installieren, aber fĂŒr einen stabilen und vollstĂ€ndig ausgestatteten Betrieb mĂŒssen je nach gewĂŒnschtem Funktionsumfang zunĂ€chst einige Voraussetzungen geschaffen und die Umgebung entsprechend eingerichtet werden.

Einfach selber machen (NC) und Plesk anbieten (machen wir in dem einen Projekt ebenso denn letztendlich fĂ€llt es auf uns zurĂŒck!).

Das Problem aber immer (wieder) ist dann der nachfolgende Support und die Updates welche keiner (mehr) machen möchte.

Ich persönlich bin es gewohnt immer nach vorne zu sehen, nehme mir auch daher keine Vorbilder, sondern setze das um was ich aus Erfahrung und Beobachtung fĂŒr Richtig erachte.
DafĂŒr arbeite ich auch gerne mal 20-30 Stunden durch.

Die Masse hingegen nimmt immer wieder gerne eher kleinere oder wenige gute Beispiele um sich dann dadurch grĂ¶ĂŸer machen zu können.

Okay, wird philosophisch und sonst was - ich lass er hiermit gut sein.

das wÀre eine Möglichkeit. Aber

  • NC empfiehlt eben gerade nicht “shared hosting” (ganz im Gegenteil)
  • Plesk wird (bisher) bewusst nicht unterstĂŒtzt
  • NC hat nichts davon außer Mehrarbeit

Das sollte dann aber auch öffentlich gemacht werden damit nicht auch andere “in diese Falle” tappen.

das wird NC inc schon ganz allein entscheiden. Aber nochmal: grundsĂ€tzlich ist NC nicht dafĂŒr gemacht, auf einem Shared Hosting zu laufen und gerade dafĂŒr wird Plesk ja recht oft eingesetzt. Also wĂ€re es doch kontraproduktiv, eine spezielle Installationsroutine aufzusetzen.
Viel eher ist es doch so: Plesk bietet das an, weil es sich davon mehr Kunden verspricht. Und dann sollten sie auch so konsequent sein, eine möglichst fehlerfreie Version anzubieten, die ein vollstĂ€ndiges Produkt installiert. Den Benefit davon hat ausschließlich Plesk. NC verdient keinen cent damit, wenn Ples-Benutzer NC installieren.