Warum dieses âNeinâ? Es kommt immer drauf an, was man machen möchte.
Ich bin seit rund 15 Jahren bei all-inkl und nutze dort 5 Domains, E-Mail Adressen, DDNS, SSLâZertifikat, Netzlaufwerk⊠und das alles zu einem stabilen Preis, der sich in der ganzen Zeit nicht erhöht hat.
Die Nextcloud bei all-inkl nutze ich nur als Backup-System fĂŒr die App Passwords, falls die produktive Nextcloud auf meinem Promox Server zuhause nicht erreichbar sein sollte.
Bei dem Backup-System ist die Geschwindigkeit relativ egal und deshalb interessiert mich dieses PHP OPcache und Memcache da nicht.
Es kommt also immer darauf an, was man machen möchte und einfach das mit einem âNeinâ zu beantworten, ist alles andere als richtig. Selbst wenn man die Nextcloud bei Shared-Hosting nur fĂŒr die Sicherung seiner Bilder nutzen möchte, ist die dafĂŒr voll ausreichendâŠ
Zum Autovergleich, wenn der Hersteller von etwas abrĂ€t, dann solte man sich wegen der Garantie daran halten und wenn man zu 95% das Auto nur in der Stadt fĂ€hrt, muss man auch kein Super tanken, wenn man Normal tanken darf dadurch jedoch etwas weniger Leistung hat, die man in einer Stadt eh nicht ausfahren darfâŠ
Ja, ein so kategorisches âNeinâ wĂŒrde ich jetzt auch nicht bedingungslos unterschreiben. Eine generelle Empfehlung kann man aber definitiv auch nicht abgeben.
Und ich verstehe Jimmy schon. Es gibt immer wieder BeitrÀge von Usern hier, die Nextcloud auf einem Shared-Hosting-Angebot betreiben und dann hier fragen, wie sie genau diese Meldungen wegbekommen. Vielen ist also nicht unbedingt bewusst, welche EinschrÀnkungen damit einhergehen können.
Nur fĂŒr Nextcloud empfehle ich Shared Hosting jedenfalls niemandem mehr. Wenn man bereits ein Webhosting-Paket hat, kann man Nextcloud ja mal installieren und schauen, ob es fĂŒr die eigenen Zwecke gut genug lĂ€uft. Wenn man jedoch bei null startet, nimmt man meiner Meinung nach besser einen Managed Service, wenn man nicht selbst hosten möchte.
ich richte mich dabei ausschlieĂlich nach dem offiziellen Empfehlungen. und die besagten eben: ist nicht fĂŒr shared hosting geeignet.
Was dann jeder aus dieser Empfehlung macht, ist ja dann erstmal die Sache des betreffenden Users. s. Vgl. Auto von oben. Hersteller sagt: nicht geeignet.
Wenn dann also dein Töfftöff Ă€chzt, stöhnt, knattert und qualmt, dann kann weder der Hersteller noch der Tankwart etwas dafĂŒr. Das schlieĂt, da hast du Recht, aber nicht aus, dass dir diese Minderleistung genĂŒgt, weil du eh nur den Kofferraum brauchst. Aber es geschieht dann eben auf deine Verantwortung. Dann zu fragen: hey, wenn ich den Kofferraum doch mal nicht brauche sondern auch zB das Handschuhfach aber das ist nicht verfĂŒgbar, wie kann ich das dennoch verfĂŒgbar machen, dann ist das eigentlich schon ein starkes StĂŒck. Weil man sich eben ja ganz bewusst auf die Minderleistung eingelassen hat.
und dann unbedaften Autofahrern die hier mitlesen zwischen den Zeilen erzĂ€hlen: Ja, also ich tanke was ich will und spare krĂ€ftig⊠ab und zu qualmt es mal ein bisschen, ist aber nicht so schlimm, halte ich fĂŒr nicht zielfĂŒhrend.
Es Ă€ndert alles eben nichts an der bestehenden Empfehlung ânicht geeignetâ.
Es ist wie bei so ziemlich allen Themen: allgemeingĂŒltige Aussagen sind schwierig bis unmöglich, weil die use cases, die Anwender*innen und auch die sonstigen Rahmenbedingungen so verschieden sind.
Ich bin seit Jahren zufriedener Kunde bei all-inkl.com, hoste da ein Dutzend WordPressen und betreibe auf meinem Webspace auch meine private Nextcloud (âEin-Klick-Installationâ) mit einer ganzen Menge von Apps (Kalender, Mail, Kontakte, Aufgaben, Notizen, Passwords, Dateien, News, Music, GpxPod).
Sehe ich die oben genannten âSicherheits- & Einrichtungswarnungenâ in meinem Backend?
Ja, natĂŒrlich.
Habe ich Performance- oder sonstige Probleme?
Nein. Flutscht alles.
Aber meine Cloud kennt nur eine Handvoll Benutzer*innen aus der Familie, nicht mehrere Dutzend professionelle User mit speziellen Anforderungen.
Ich kann verstehen und nachvollziehen, dass einen Fehlermeldungen und Warnungen verunsichern können, zumal dann, wenn man ihre Tragweite und Relevanz selbst nicht wirklich versteht (geht mir genauso). Aber mei, es funktioniert ja gleichwohl und das schon lÀnger.
Mein persönliches Fazit daher: LĂ€uft super! Danke Nextcloud, danke All-inkl! Aber das gilt fĂŒr mich und andere mögen gute GrĂŒnde haben, das anders zu sehenâŠ
Wenn es da um sicherheitsrelevante Sachen geht, ist das nicht so optimal. Vor allem wenn das mit den gleichen Rechten wie die anderen Sachen laufen (Wordpress), dann reicht ein Konfigurationsfehler, ein Bug, und man hat schnell Zugriff auf sehr viel.
Ganz zu Anfang war Nextcloud und ownCloud auf diesen Hosting Platformen noch etwas mehr beachtet und gewollt (direkter SSH-Zugriff nicht unbedingt erforderlich). Allerdings war das eher schwierig, weil die Umgebungen zum Teil sehr speziell sind und die Nutzer wenig Erfahrung haben. Viele Leistungsverbesserungen greifen auf Erweiterungen zurĂŒck, die sich nur schwer oder gar nicht mit Webhosting nutzen lassen (Caching, High-Performance-Backend, âŠ). Und die ganze Entwicklung richtet sich mehr oder weniger danach aus, dass man das frĂŒher oder spĂ€ter einsetzen kann.
Daher kann man schon sagen, dass es allgemein eher nicht zu empfehlen ist. Aber freie Software kann man dort installieren und anpassen, wo man Lust zu hat.