[gelöst] Example installation on Ubuntu 20.04 LTS - default

Es gibt schon wirklich gute Apps, die ich gerne verwende wie z. B. Forms. Die kleineren Apps machen auch eher keine Probleme. Beim Upgrade auf ein neues Release muss man da vielleicht etwas aufpassen. Aber beim Upgrade meiner Nextclouds habe ich immer ein komisches GefĂŒhl. Das habe ich bei anderer Software nicht. :wink: Dabei lief die Umstellung jetzt auf Nextcloud 23 problemlos.

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Ja und eine davon ist, dass du nicht mehr weisst, wie es geht, wenn du nicht dokumentierst und es jahrelang nicht angerĂŒhrt hast :wink:

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Jahrelang? Nextcloud 20 vom 3. Oktober 2020 ist bereits aus dem Support. Das ist nur etwas mehr als ein Jahr her.

https://de.wikipedia.org/wiki/Nextcloud

Hat Owncloud lÀnger SupporzeitrÀume?

c-rieger bietet neuerdings auch OwnCloud an.

Es sieht fast so aus.

10.0.0 – 27. April 2017

10.9.1 – 13. Januar 2022

Laut Wikipedia ist der Support von OwnCloud weit lÀnger bis zu einer Version in 2017.

FĂŒr Firmenkunden gibt es auch lĂ€ngeren Support.

Up to 5-10 years of long term support for stable Nextcloud releases

Ja das auch. Aber man kann evtl. Jahrelang im WebUI die Nextcloud updaten, ohne am System selbst etwas machen zu mĂŒssen, naja nicht wirklich gar nichts, aber zumindest ohne die Distro, PHP und die Datenbank updaten zu mĂŒssen. Und wenn man sonst nichts mit diesen Dingen am Hut hat und sich eigentlich nicht wirklich damit beschĂ€ftigen will, weiss man nach zwei oder vier Jahren, nicht mehr was man gemacht hat, und wie man den Internal Server Error weggkriegt, nach einem do-release-upgrade auf eine neue Ubuntu Version oder einem apt dist-upgrade auf eine neue Debian Version. :wink:

c-rieger ist schlau, der weis wie der Hase lÀuft.

Das hast Du auch recht, hier habe ein Archlinux das lĂ€uft und lĂ€uft und lĂ€uft und ich weiß nicht mehr wie ich es installiert habe. Alles vergessen. Im Vergessen bin ich gut.
Aber ist aktuell und funktioniert.

@bb77
Das ist ja genau das Problem. Einige sind z. B. mit Ubuntu 18.04 LTS im Jahr 2018/2019 eingestiegen. Da gab es vielleicht Nextcloud 14,15,16. Ubuntu 18.04 LTS wurde mit PHP 7.2 ausgeliefert.

Nun ist die Frage, was knallt zuerst.
a.) veraltete Nextcloud Version → wird ignoriert
b.) veraltetes PHP → unwichtig, da Nextcloud veraltet
c.) Ubuntu 18.04 LTS wird nicht mehr supportet → dauert noch

Wenn jetzt was kaputt geht, hat man verloren.
Will man alle Upgrades durchziehen (man war ja vorher extra deswegen faul) oder alles neu hochziehen? Dann geht viel verloren.

Leider weiß ich nicht, ob bei dieser Vorgehenseweise Snap hier Vor- oder Nachteile bringen wĂŒrde.

Aber diese ProblemfÀlle kommen alle noch, da Ubuntu 18.04 LTS ja noch gut lÀuft. :wink:
Bei Owncloud wÀre das aber auch irgendwann passiert.

Wer gibt das Snap Paket heraus?
Die Frage hatte ich an anderer Stelle auch schon gestellt.

https://snapcraft.io/nextcloud

Den Docker Container gibt es von der Nextcloud Community.

Jup. und das ist genau mein Punkt. Man muss sich mit Linux, PHP, MariaDB und Webserver beschÀftigen, wenn man selbst hostet und eine manuelle Installation betreibt. Ansonsten ist man beim kleinsten Problem verloren.

Minimum Anforderungen fĂŒr den Betreiber eine manuell installierten Nextcloud Instanz:

  1. Grundkenntnisse in Linux Administration (Paketverwaltung, Command Line)
  2. Einen LAMP / LEMP Stack installieren, konfigurieren und maintainen
  3. Die Applikation, in diesem Fall Nextcloud, die darauf lÀuft installieren, konfigurieren, maintainen.

Will man das nicht, wirds schwierig. :wink:

Deswegen rate ich mittlerweile vielen auch davon ab Nextcloud selbst fĂŒr Freunde oder Vereine zu hosten. Im Gegensatz zu einer Homepage (z. B. Wordpress) werden in der Nextcloud fĂŒr Bekannte oder auch Vereine oft wichtige Daten verwaltet. Und wenn die Nextcloud dann kaputt ist sagen alle, dass es an der Software Nextcloud lag, was definitiv nicht der Fall ist. Ich denke es gibt viele auch deutsche Hoster, die gute Managed Nextclouds zu guten Preisen anbieten. Und sollte die Nextcloud Version etwas veraltet erscheinen, so kann man ja mal nett nachfragen, warum das der Fall ist. Und im Gegensatz zu anderen Cloud-Anbietern kann man auch recht einfach mit seiner Managed Nextcloud umziehen.

Was meinst Du damit?

Wenn ich eine Managed Nextcloud unter cloud.mein-verein.tld bei einen vernĂŒnftigen Anbieter habe, dann kann ich - falls notwendig - die gesamte Cloud zu einen anderen Anbieter in ein StĂŒck verlagern. Wenn ich meine Daten zu Microsoft, Google oder Apple hochlade, dann sieht das schon wieder ganz anders aus.

Hier hatte ich mal ein Testaccount. Lief wirklich gut. Man bekommt nicht nur eine eigene Nextcloud-Instanz, sondern ein Backup der Datenbank, die man im Bedarfsfall recht leicht woanders wieder hochziehen könnte. https://portknox.net/de

Das hatte ich auch mal, Daten futsch.

https://www.linuxfabrik.ch/

https://www.linuxfabrik.ch/blog/nextcloud-simple-sign-up-stand/

TL;DR: Was ist passiert?

Nutzer meldeten ab Samstag, 13.11.2021 immer wieder AusfĂ€lle. Von Sonntag, 14.11.2021 bis Freitag, 19.11.2021 war cloud3.linuxfabrik.io down: das fĂŒr den Dienst verwendete Storage-System war nach einem automatischen Update kaputt und die Dateien weg. Die Datenbank des Dienstes lĂ€uft woanders und ist nicht davon betroffen, Daten wie Kontakt- und KalendereintrĂ€ge sind daher nach wie vor vorhanden.

Also Note 6.

Aber die waren davor mit Nextcloud immer Top-Aktuell.

Daten futsch, das kann ich auch.

So viel zu professionellen Hostern.

Ich sag es mal so. QualitĂ€t kostet. Das oben hĂ€tte aber nie passieren dĂŒrfen.

Also ich betreibe fĂŒr niemanden Nextclouds. Aber wenn jemand eine Nextcloud haben wollte, so wĂŒrde ich sie wohl als Managed Nextcloud besorgen. Eine echte Empfehlung habe ich nicht.

Aber folgende Dinge wÀren mir wichtig (Umfeld Verein, nicht Firma usw.).

a.) Backup der Dateien (das kostet extra)
→ oder alle wissen, dass es kein Datenbackup gibt
→ wenn man sich nicht auf den Provider verlĂ€sst, dann lokal kopieren
b.) Backup der Strukturen (Datenbank)
→ ermöglicht im Notfall einen Umzug, sonst evtl. Restore durch Provider
c.) die Apps die ich benötige vorher klÀren
→ es gibt Anbieter mit festen Apps (kann auch gut sein) oder den ganzen Appstore.
d.) den Speicher, den man benötigt festlegen
Kann man mit Quota je Benutzer minimieren. Bei einen Verein usw. muss ja nicht jeder seinen privaten Schrott hochladen. Da reicht dann vielleicht auch 1 GB pro Benutzer.
e.) Subdomain aufschalten (z. B. CNAME) und nur diese verwenden

Angebote anschauen, Kosten je Benutzer und Monat ausrechnen und fertig.
Wenn zu teuer, soll sich jemand anders kĂŒmmern.

Bzgl. Backup darauf hinweisen, dass auch eine Cloud Daten verlieren kann.
Das kann auch Microsoft, Google oder Apple passieren.
RAID oder auch dreifach gespiegelte Daten sind z. B. kein Backup.
Backup muss man extra machen und muss unerreichbar sein durch andere Fehlfunktionen.

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Und, wer weis das? :slight_smile:

“Ich habe ein RAID System, alles ist gesichert”. :slightly_smiling_face:

Linuxfabrik.io scheinbar nicht.
Anders ist nicht zu erklÀren, warum die produktiven Daten und die Backups gleichzeitig verloren gegangen sind. Wahrscheinlich waren die Backups tÀgliche Snapshots und irgendwas ist schief gegangen. Vielleicht alles auf den gleichen Plattensystemen bzw. unter Verwendung der gleichen Plattensoftware. Vielleicht gab es aufgrund von Fehlfunktionen auch keine Backups oder die Backups waren fehlerhaft. Daher immer nicht nur Backups machen, sondern die Backups z. B. mit Restore testen.

Naja, ehrlich sind sie ja, bei Microsoft oder Google wÀre es ein Anwendungsfehler vom Kunden gewesen.

FĂŒr die Erfahrung bedanke ich mich trotzdem, war nicht schlimm, aber in der Erinnerung nachhaltig.

Oder man hÀtte aufgrund der Datenmenge bei Microsoft die Daten gar nicht vermisst. :wink:

Ich habe auch schon mal Àhnliche Probleme gehabt. Ich mache daher gerne zu viel als zu wenig Backups. Es liegt zudem an den Daten, die man sichern möchte oder muss.