Sambafreigabe nutzen

Hallo,
mit Ubuntu-Freigaben habe ich keine Erfahrung. Darum weiß ich nicht mal, ob es ein NextCloud- oder ein Raspberry-Problem ist.

Ich habe mir in NextCloud extra einen Nutzer samba angelegt, der eine Sambafreigebe hat. Das funktioniert auch, von meinem Windows-PC komme ich mit dem entsprechenden Nutzer-Namen und Passwort auf die Freigabe.
Die Adresse im Explorer sieht so aus:
\192.168.111.222\ncp-samba

Das eigentliche Ziel ist, dass ein anderer RasPi sein Backup auf die Nextcloud-Freigabe ablegt.
Auf diesem RasPi habe ich einen Mountordner erstellt /mnt/ncp-freigebe
und in der /etc/fstab folgende Zeile eingetragen:
//192.168.111.222/ncp-samba /mnt/samba-nc cifs defaults,noauto,nofail,username=NAME,passwd=PASSWORT,x-systemd.automount,x-systemd.requires=network-online.target 0 0
Nach einem mount -a sollte doch nach dem Befehl lsusb das neue “Laufwerk” aufgelistet sein.
Ist es leider nicht.

Wie gesagt, mit Windows klappt es prima. Wo könnte mein Fehler liegen?
Viele Grüße DocAdams

wie üblich: gibts eine fehlermeldung, wenn du den befehl ausführst? ach nein, du mountest das ja über fstab.

probier doch mal über die kommandozeile… und schau, ob es eine meldung gibt.

ich habe noch nie ein smb-laufwerk übers netz gemounted. daher kann ich dir dazu leider gar nichts sagen.

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Könnte ein Versionsproblem sein, vergleich mal hier: https://www.allerstorfer.at/windows-10-netzwerkfreigabe-zu-linux-hinzufuegen/

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Danke, durch die Angabe der Version bin ich einen Schritt weiter, aber leider noch nicht richtig drin.
Ich habe die Zeile in fstab ergänzt, aber auch vereinfacht:
//192.168.178.223/ncp-samba/ /mnt/samba-nc cifs vers=2,auto,nofail,username=NUTZER1,passwd=PASSWORT1,uid=1000,gid=1000 0 0
Wenn ich nun in meinem zugreifenden RasPi in den Mountpoint mit der Freigabe auf dem NextCloud-RasPi wechseln möchte, bekomme ich diese Meldung:

cd /mnt/freigabe
Broadcast message from root@RASPI2 (Wed 2020-05-06 13:28:58 CEST):

Password entry required for ‘Password for NUTZER1@//192.168.111.222/ncp-samba/:’ (PID 22078).
Please enter password with the systemd-tty-ask-password-agent tool:

-bash: cd: freigabe: Kein passendes Gerät gefunden

Für mich zumindest sieht es so aus, dass er immerhin als NUTZER1 auf die Freigabe zugreifen will, aber mit dem Passwort nicht klar kommt.

Mit meinem Windows-PC komme in die Freigabe: Im Explorer die Adresse //192.168.111.222/ncp-samba gefolgt mit Eingabe NUTZER1 und PASSWORT1 und schon bin ich drin.
Könnte es vielleicht auch an einer falsch / exotisch konfigurierten Freigabe auf dem NextCloud-RasPi liegen? Das hatte ich ja innerhalb des Programms NextCloud veranlasst. Dass die nur für Windows-Clients konfiguriert ist. Oder so, ich stochere im Nebel…

Wenn du zwei Linux-Systeme hast, brauchst du doch keine Nextcloud und auch kein Samba für das Backup. Welche Backupmöglichkeiten (Protokolle) bietet dir der “andere RasPi” an bzw. was läuft darauf.

NextCloud allein dafür ist sicher übertrieben. Aber ich möchte perspektivisch noch andere Dinge auf einer Sambafreigabe ablegen, z.B. Videos/Bilder einer Überwachungskamera. Da möchte ich nicht für jede Anwendung eine Einzellösung machen.
Auf dem “anderen” RasPi läuft ioBroker. Der macht zwar auch Backups bestimmter Daten und legt sie auf einen eingesteckten USB-Stick. Da ich dort aber noch viel experimentiere, ziehe ich öfters ein Image-Backup. Das hat mir schon öfters geholfen.
Ich habe ein Skript gefunden und angepasst, das ein Image quasi “im laufenden Betrieb” zieht, es zipt und auch auf den Stick legt. Allerdings ist es besser, wenn dieses Image außerhalb des RasPis liegt. Und je automatischer das abläuft, um so öfters macht man es, um so besser…
Das sind meine Hintergedanken…
Leider habe ich mit Freigaben, Vernetzung usw. noch keine Erfahrung und kann deshalb noch nicht mal sagen, wer (welcher RasPi) für den Fehler verantwortlich ist.

Zu dem systemd-tty-ask-password-agent tool habe ich leider auch noch nichts gefunden, was ich verstehe.

Was passiert wenn du die Zeile in der fstab genauso schreibst wie in dem Link oben?

oftmals kann es von hilfe sein, wenn du das passwort direkt im aufruf angibst…

also in etwa user1:passwort1@deine.interne.ip:port