Presse Statement von Owncloud zu Corona und Homeoffice

liebe konforumist:innen - eben erreichte mich diese pressemitteilung von owncloud, die ich euch hier zur kenntnis gebe.

Kampf gegen das Coronavirus: Sicheres und Datenschutz-konformes Arbeiten im Home Office

Statement von Tobias Gerlinger, Managing Director bei ownCloud

„Finger weg von Public-Cloud-Diensten“

In Italien herrscht bereits Ausgangssperre, in Deutschland drohen Ă€hnlich drastische Maßnahmen zur EindĂ€mmung des Coronavirus. Anfang der Woche schickte die EuropĂ€ische Zentralbank (EZB) bereits einen Teil ihrer Belegschaft fĂŒr einen Tag ins Home Office. Damit bereitete sie sich fĂŒr den Fall vor, dass ihre BeschĂ€ftigten wegen des Virus nicht mehr ins BĂŒro kommen können. Mit dieser Überlegung ist die EZB nicht allein. Immer mehr Organisationen und Unternehmen rĂŒsten sich in diesen Tagen fĂŒr Heimarbeit im großen Stil. Sie ist im Fall der FĂ€lle die einzige Möglichkeit, den GeschĂ€ftsbetrieb aufrechtzuerhalten und den wirtschaftlichen Schaden weitestmöglich zu begrenzen. Die IT-Abteilungen stehen dadurch aber vor einer großen Herausforderung: Sie mĂŒssen den Mitarbeitern einen bequemen und gleichzeitig sicheren externen Zugang zu den Unternehmensressourcen verschaffen.

Groupware-Funktionen wie E-Mail oder Kalender stellen dabei in der Regel kein großes Problem dar, da sie ohnehin bereits meist via Web-Clients und mobile Apps ortsunabhĂ€ngig verfĂŒgbar sind. Anders sieht die Sache dagegen beim Austausch von Dateien und Dokumenten aus. Wollen Unternehmen den Home-Office-Mitarbeitern Zugang zu den internen Netzlaufwerken verschaffen, sind dafĂŒr oft komplexe und aufwĂ€ndige VPN-Konstruktionen erforderlich. Ein Zugriff von Smartphones oder Tablets ist dabei in der Regel ĂŒberhaupt nicht möglich.

Eine moderne Alternative dafĂŒr bieten Content-Collaboration-Lösungen. Sie ermöglichen es, Dateien durch eine zentrale Online-Speicherung schnell, einfach und EndgerĂ€te-unabhĂ€ngig abzurufen und auszutauschen. Durch spezielle Funktionen fĂŒr Versionierung, Freigaben oder das gleichzeitige Bearbeiten von Dokumenten durch mehrere Personen erhöhen sie dabei sogar noch die Effizienz und ProduktivitĂ€t.

Die Versuchung, dafĂŒr einfach kurzerhand auf einen der zahlreichen Public-Cloud-Speicherdienste zu setzen, ist dabei groß. Unternehmen sollten davon aber besser die Finger lassen. Diese Dienste sind in aller Regel US-amerikanischen Ursprungs und unterliegen deshalb dem US Cloud Act. Das relativ neue Gesetz legitimiert amerikanische Behörden, von den Betreibern die Herausgabe sĂ€mtlicher Daten einer Person oder eines Unternehmens zu verlangen. Das ist nicht mit hiesigen Datenschutzbestimmungen wie der DSGVO zu vereinbaren und zwingt die Unternehmen de facto dazu, die Hoheit ĂŒber ihre oft sensiblen Daten aus der Hand zu geben. Das hat letztlich auch zur Gaia-X-Initiative gefĂŒhrt, die eine sichere und vertrauenswĂŒrdige Dateninfrastruktur fĂŒr Europa schaffen will.

Deshalb lohnt es sich, den Markt genauer zu sichten und sich nicht von großen Namen blenden zu lassen. Es gibt Alternativen aus Deutschland, die es Unternehmen ermöglichen, eigene Content-Collaboration-Lösungen in sicheren und Datenschutz-konformen Private-Cloud-Umgebungen zu betreiben. Open-Source-Anbieter wie ownCloud, Technologiepartner im Gaia-X-Konsortium, verfĂŒgen hierbei ĂŒber eine besondere ureigene StĂ€rke: Da der Quellcode ihrer Software frei verfĂŒgbar ist, kann sich jeder selbst davon ĂŒberzeugen, ob sie HintertĂŒren enthĂ€lt, ĂŒber die Daten an unbefugte Dritte abfließen. Und in Sachen FunktionalitĂ€t, Performance und Benutzerfreundlichkeit braucht sie sich keineswegs hinter den Amerikanern zu verstecken. Ganz im Gegenteil.

2 Likes