Das Hochladen von identsichen Dateinamen verbieten

Hallo zusammen,

wir haben in der letzten Woche eine Nextcloud bei Hetzner gebucht. Die Version sollte daher aktuell sein.
Wir nutzen die Cloud, um Pläne mit mehreren Unternehmen zu tauschen. Jede Firma hat seinen Bereich, in den sie nur “schreiben” darf. Sie können nichts teilen und löschen.
Gelöst ist das ganze mit Gruppenordnern.
Unser Problem ist nun folgendes:
Eine Firma lädt einen Plan hoch (Endfassung), diese bemerken intern, dass dort ein Fehler vorhanden ist und laden nun den korrigierten Plan mit identischem Dateinamen wieder hoch.
Für alle User steht dort nun die neue Version, jemand hat aber bereits angefangen, nach dem bisherigen Plan zu arbeiten. Über den “Aktivitäten” Bereich lässt sich das rekonstruieren, dass ist klar. Wir würden allerdings gerne von vorherein unterbinden, dass Dateien überschrieben werden können?

Habt Ihr eventuell eine Idee für uns, wie sich das läsen lässt?

Vielen Dank und viele Grüße

Thomas

hallo @Tokala willkommen im Forum :handshake:

ich verstehe dein Anliegen, aber das beschriebene Verhalten ist normalerweise gewünscht. Man möchte die Versionierung nicht über Dateinamen lösen weil es im Chaos resultiert wenn mehrere Personen parallel am Dokument arbeiten und (unterschiedliche) Anpassungen durchführen, ist es im Anschluss sehr mühsam die Dokumente wieder zusammenzuführen.

Ich habe es nicht getestet aber eventuell ist die Funktion “eindeutiger Dateiname” über “File-Drop”/“Briefkasten” Funktion abgebildet. Das ist eine spezielle Freigabe die nur Upload zulässt - dort sehen die Uploader die Files nicht… es kann sein dass dort Funktionen existieren um bestehende Files gegen ungewolltes überschreiben zu schützen.

Dein Problem würde durch unterschiedliche Dateinamen aber nicht gelöst werden… den wenn jemand anfängt mit der “finalen” Version zu arbeiten macht es keinen Unterschied ob danach noch eine “wirklich final” und dann noch eine “wirklich wirklich finale” Version erstellt wird… die Datei mit dem anderen Namen ist eventuell “sichtbarer” aber das Problem an sich bleibt… Ich glaube das Problem muss organisatorisch gelöst werden - wann wird ein Dokument als “final genug” angesehen so dass man mit der Arbeit beginnen kann? Und was passiert wenn die gültige Version doch noch geändert wird - wer darf das, wer trägt Verantwortung und Kosten für die “falsche” Arbeit… Eventuell würde ein “Approve” Workflow helfen.

Bringt es nix, wenn bei der finalen Version das Attribut “Schreibgeschützt” gesetzt wird?
Dann sollte jeder Versuch, die Datei zu überschreiben, fehlschlagen.
Alternativ könnte man auch die finalen Dateien einem anderen Besitzer zuweisen, auf dessen Dateien andere Benutzer & der Webserver nur lesend zugreifen dürfen. Dann sollte nur noch ein Benutzer die Finale Datei ändern dürfen, wenn der Zugriff über den neuen Benutzer erfolgt. Alle anderen bekommen beim Versuch die Datei zu aktualisieren, einen Fehler.

das musst du entspechend deinem Use-Case bestimmen!

ist ein Widerspruch zum Begriff “final”… entweder ist es fertig und wird nicht mehr verändert oder es kann verändert werden und alle Benutzer müssen damit rechnen dass eine Aktualisierung notwendig ist (und bei der Bearbeitung berücksichtigen)…

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