Bitte um Gedanken für ein Szenario

Hallo zusammen.

Es steht aktuell ein Gedankenspiel im Raum und hätte gerne von euch gewusst, wie ihr Profis das lösen würdet.

Wir haben in der Familie mehrere Haushalte und würden gerne untereinander Content (Videos, Bilder, Dokumente, Kontakte, Kalendereinträge) nach belieben anderen Haushalten oder Personen freigeben. Natürlich kommt mir da direkt Nextcloud in den Kopf. Nicht jeder Haushalt hat eine ausreichend gute Internetanbindung um alles über das Internet zu streamen. Daher fände ich es logisch, wenn jeder Haushalt seine eigene Nextcloud zuhause hat und die sich untereinander kennen, vertrauen, synchronisieren, etc.

Ist das eine gute Idee, dass jeder Haushalt seine eigene Nextcloud hat?

Wie würde das gehen, dass sich die Nextclouds als ein Teil eines Clusters begreifen? Wenn auf Nextcloud A ein neuer Kontakt angelegt wird, muss Nextcloud B das mitbekommen, damit ein User im Haushalt B die Möglichkeit hat, dem neuen User im Haushalt A Content zu teilen. Sinngemäß natürlich auch für Kalendereinträge und Kontakte einem anderen User (auch einer anderen Nextcloud) freigeben.

Eben ging es um die User die überall gleich sein sollen, nun noch die Gedanken zu dem Content.
In den meisten Fällen denke ich, dürfte ein Raspberry in Routernähe die sinnvollste Variante sein um unauffällig eine Nextcloud im jeweiligen Netzwerk zu implementieren. ABER, nicht jeder Content muss in jeder Nextcloud zur Verfügung stehen. Wenn sich alle NC’s untereinander synchronisieren, dann doch hoffentlich nicht auch alle Videos. Selbst wenn ein Raspberry mit einer 32GB SD-Karte bestückt ist, dann sind bei 10 Haushalten (bzw. 10 NC’s) diese nicht mehr viel.
Normalzustand: User 1 im Haushalt A auf Nextcloud A hat ein paar Fotos. Diese sind auch nur auf dieser Nextcloud und nicht auf denen der anderen Nextclouds der anderen Haushalte.
Wenn User 1, Haushalt A, Nextcoud A nun eines dieser Fotos dem User 2, Haushalt B (mit schlechtem Internet) auf Nextcloud B freigeben/teilen möchte, wie wird das Foto dann synchronisiert? Sofort, zu einer bestimmten Uhrzeit oder beim Aufruf durch den Fernseher im Haushalt B? Das Foto soll nicht auf den Nextclouds C, D, E, F, etc. zur Verfügung stehen.

Nächstes Szenario - Videos/Musik:
Im Grunde ähnliches Szenario wie eben mit dem Foto, nun mal als Videos gedacht. In Nextcloud A sind ganz viele Videos die im Haushalt A durch den Fernseher, Browser, Smartphone, Tablet, etc. angeschaut werden können. Nextcloud B hat keine Videos, Nextcloud C hat auch ein paar, usw. Alle Videos sollen in einer Mediathek auf allen Nextclouds zur Verfügung stehen, auch wenn die Videos gar nicht auf der eigenen Nextcloud gespeichert sind. Wie wäre das umzusetzen? Und wie würde es dann ablaufen, wenn Haushalt B sich ein Video anschauen möchte? Wann und wie wird es dann heruntergeladen oder gestreamt? Kann man in dieser einen Mediathek auch öffentliche/andere Mediatheken einbinden wie die der ARD, ZDF, Netflix, etc. ohne extra App?

Noch ein Szenario:
Ich selbst habe keinen Fernseher daher entschuldigt bitte die vielleicht etwas blöde Frage. Kann man die Nextcloud auch auf einem Fernseher installieren? Wie würde man Nextcloud Talk als Videotelefonie am Fernseher nutzen können? Fernseher können auch Fernsehsendungen aufnehmen. Wie speichert man diese in der entsprechenden Nextcloud um die Sendung eventuell auch wieder einem anderen Haushalt zur Verfügung zu stellen?

Sicherheit bei Raspberry-Nextclouds:
Noch eine vielleicht etwas dumme Frage, aber wenn wir schon einmal bei dem Thema sind… In einem Raspberry steckt ja nur eine SD-Karte drin. Per see bietet die nicht viel Ausfallsicherheit. Angenommen, die SD-Karte geht in einem Haushalt mit IT-unbegabten Menschen kaputt, dann sind auch alle Dateien weg, die sie darauf gespeichert hatten. Wie funktioniert eine Backup-Lösung in so einem Netzwerk aus mehreren Nextcloud’s? Muss einer einen digitalen Zwilling vorhalten der halbwegs gut gesichert ist?

Hinweis:
Einer der Haushalte hat eine vernünftige Internetanbindung und stellt bereits Webseiten im Internet mittels (Sub-) Domain zur Verfügung, sollte eine der Nextclouds als “Master” oder “Zentrale” fungieren müssen.

Ich bin gespannt auf eure Ideen, Lösungsansätze oder besser noch erprobte best practise :slight_smile:
Entschuldigt bitte, falls es etwas viel Text geworden ist. Ich wusste nicht, wie ich die Situation hätte kürzer beschreiben sollen. In der Praxis kommen ja noch weitere Punkte hinzu, die ich aber denke selbst lösen zu können.

Vielen Dank im voraus.
Freigeist

My German isn’t exactly on par for those questions, so I’ll try in English…

Yes, it is.

For the rest, look into federation

And try to avoid RPi - not exactly the most reliable platform for your project…

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@Freigeist
Wirklich keine gute Internetanbindung? Was soll das sein?
Oft ist es eher so, dass die Auflösung von z. B. Bildern und Videos viel zu hoch sind.
Wenn du meinem Smartphone Bilder und Videos aufnimmst und diese einfach irgendwo teilst, brauchst du dich nicht wundern, warum Youtube besser funktioniert.
Aber das ganze Zeug dann dezentral zu verwalten macht auch keinen Sinn.

Lass mal an allen Lokationen die Bandbreite testen mit
https://fast.com

Poste hier mal die Ergebnisse.

Also um die Sache mit den Nextcloudfreigaben zu klären, unabhängig der Videos und Bilder,
diese werden nicht syncronisiert. Also wenn du ein Video auf der NC A für User auf B freigibst, passiert transfertechnisch nichts.

Wenn ein User auf B das Video anschaut, streamt die Nextcloud A das Video erst in diesem Moment, also wenn der Upload schlecht ist, dann wirds wahrscheinlich stocken.
Da wäre ein gemeinsamer Speicherpool der bei einer guten Internetverbindung liegt, speziell beim Upload, eine Lösung.

Pass auch auf, dass du die freigaben möglichst nicht verkettest, also NC A → B → C → D… das führt dann in der Regel zu timeouts, weil da ja jede Instanz die nächste fragen muss und bis die Antwort bei dir ist, ists in der Regel zu spät.

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Es gibt speziell Raspberry images für Media-Center. Schau dir die mal an, die lassen sich eventuell auch an ein Nextcloud anbinden (via webdav). Mit dem Nextcloud Talk brauchst du einen Client oder Browser, das wird mit dem Fernsehgerät selbst schwierig, evtl. geht das auch über einen Raspberry. Aber wenn du den MediaCenter und evtl. das als Client für NC Talk nutzt, kannst du nicht gleichzeitig Nextcloud drauf laufen lassen.

Ja, du brauchst ein Backup. Ob du da reihum eine Festplatte dranmachst und manuell ein Backup startest oder ein extra System aufsetzt, das nur Backups macht, da musst du selbst überlegen, wie oft du sichern möchtest und was.

Ich würde erst einmal mit einem Raspberry oder lokal über eine virtuelle Maschine ein Nextcloud aufsetzen. Dann schau dir mal an, ob das prinzipiell etwas ist und dann kannst du das langsam ausbauen.

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Dort würde ich gar keine “Cloud” aufstellen oder du musst ihnen einen Vor-Ort-Full-Service-Support anbieten.

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in meinem nicht. der bootet von einen externen nvme drive. :wink: entbindet dich natürlich nicht von einem ordentlichen backup.

diese “eine mediathek” ist in der nextcloud doch nur ein “verzeichnis”.

an den fernseher würdest du eine raspi mit kodi anschließen. in dem konfigurierst du video quellen. das nextcloud verzeichnis ist dann eine video quelle.

und kodi hat plugins für ard, zdf, netflix so’n bißchen, amazon manchmal und disney+ nicht oder doch? das muss man immer mal schauen. ggf. erst nach einem update.

also in der “nextcloud mediathek” findest du kein zdf. oder ich hab’ dich falsch verstanden.

schon deine beschreibung des szenario ist recht kompliziert. frag dich bitte mal selbst, ob du glaubst, das alle familienmitgliedern erklären zu können?


imho: vergiß das projekt in der form. das ist nett. die opensource nerd gemeinde ist entzückt. den datenkraken hast du es gezeigt. aber der akzeptanzfaktor für so eine lösung dürfte knapp über null sein.

wenn du familien fotos und videos teilen willst, stellst du in den haushalt mit der besten internet anbindung (upload speed) einen server. und an den bindest du alle anderen als clients an. musik und keine-familien-videos kommen von den bekannten streaming diensten.

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Ich habe Nextcloud auf einem Raspberry Pi ausprobiert: eine Anbindung per USB 2 ist in Sachen Datenbak “die Entdeckung der Langsamkeit”. Achte drauf, dass der Pi USB 3.0 hat und dass ein Speicher dranhängt, der das auch nutzt. Auch und vor allem für die Datenbank. Dann ist Nextcloud auf dem Raspberry Pi erträglich. (Ich habe mir nach dem Test einen Odroid XU4 gekauft, damit läuft alles sehr flüssig. (Hardkernel hat auch einen Kleinrechner mit Sata-Anschluss im Angebot:HC2.)

SD-Karte: ich habe seit 2012 eine Owncloud betrieben mit dem Betriebssystem auf einer gewöhnlichen SD-Karte und ohne besondere Massnahmen (log im RAM z.B.): die hat bis zur Ablösung durch den Odroid vor einem Jahr gehalten.

Backup: unabhängig vom Speichermedium immer! Pflicht! Das Backup des Nextcloudzustands hat meine Installation aber selbsttätig eingerichtet. Für die Daten (auf einer USB-3.0-SSD nehme ich einmal im Monat eine zweite Platte und mach ein “rsync” aller Daten.

Je eine Cloud per Haushalt? Eine Cloud zu warten kann schon stressig sein (immer diese Angst, dass da was mit ist) und wenn ein Problem auftaucht, muss man damit schon umgehen können. Wer soll das machen? Ich würde mir überlegen, was da so an Datenmengen ausgetauscht werden soll und das per Client synchronisieren. Es gibt ja für jedes Betriebssystem einen Nextcloud-Client und den kann man anweisen, einen (oder mehrere) Ordner synchron zu halten. Macht in meinen Augen mehr Sinn und ist unkompliziert für die jeweiligen User.

Wenn auf Deinem Fernseher Android-TV installiert ist, dann kannst Du da sicher auch den Android-Client installieren.

Kalender und Kontakte getrennt/gemeinsam/in Gruppen usw.? Kein Problem, dafür kann man die Kalender einrichten. Und zum Beispiel kann man die Einzeluser in Gruppen einteilen und denen bestimmte Dinge erlauben oder verweigern …

In meinen Augen ist eine Cloud die unkomplizierteste Lösung.

Spielmops

Also falls du ein Android-Smartphone hast, kauf dir lieber für etwa 40 Euro einen Google Chromecast und verbinde ihn mit dem Monitor über HDMI. Dann kannst du vom Smartphone per WLAN alles mögliche wie Youtube, ARD-, ZDF-Mediatheken, WaipuTV auf den Monitor streamen. Wobei eigentlich zieht es der Chromecast über WLAN selbst. Das Smartphone ist nur die Fernbedienung.
Wenn du Filme speichern willst kannst du für kleines Geld bei WaipuTV auch Sendungen aufnehmen. Kostet etwas. Spart aber Strom, da für die Aufnahme bei dir kein Gerät angeschaltet sein muss.
Chromecast – Wikipedia
waipu.tv – Wikipedia
Gibt aber auch andere Anbieter. Gibt auch einen Probemonat. Live sind öffentlich rechtliche Programme kostenlos.

Ich glaube, es geht hier eher um eine schlechte DSL-Verbindung und das ändert sich nicht mit Smartphone am Wlan und geht deswegen am Thema vorbei. Es war wohl eher angedacht, dass jemand mit einer guten DSL-Leitung alle Filme aus allen Mediatheken runterlädt und auf alle Nextclouds verteilt … oder? (</scherz>)

Hallo @Freigeist

Du hast hier ja schon einiges an Input erhalten. Hier noch meine 50 Cent zu deinen Fragen…

Ist das eine gute Idee, dass jeder Haushalt seine eigene Nextcloud hat?

Imho, Nein! …bzw nur dann, wenn die Leute in diesen Haushalten, sie auch selbst betreuen können. Wenn du alles managen musst, würde eine zentrale Nextcloud betreiben, mit Vorteil bei dir oder halt dort, wo die Internetverbindung am besten ist.

Wie würde das gehen, dass sich die Nextclouds als ein Teil eines Clusters begreifen? Wenn auf Nextcloud A ein neuer Kontakt angelegt wird, muss Nextcloud B das mitbekommen, damit ein User im Haushalt B die Möglichkeit hat, dem neuen User im Haushalt A Content zu teilen. Sinngemäß natürlich auch für Kalendereinträge und Kontakte einem anderen User (auch einer anderen Nextcloud) freigeben.

Das mit dem Cluster über alle Standorte verteilt vergiss am besten gleich wieder. Ausser du möchtest eine auf zehn Standorte verteilte Linux-Server-Infrastruktur auf Basis von Raspis aufziehen und betreuen. :wink: Klar, wenn der eine oder andere von deinen Usern seine Nextcloud selbst managen möchte, kann er seinen eigenen Server bei sich zu Hause betreiben und dann via “Federation” Files mit den Usern deiner Cloud teilen. Mehr geht da aber an “Cluster”-Funktionalität bei Nextcloud von Haus aus nicht.

Eben ging es um die User die überall gleich sein sollen, nun noch die Gedanken zu dem Content
In den meisten Fällen denke ich, dürfte ein Raspberry in Routernähe die sinnvollste Variante sein um unauffällig eine Nextcloud im jeweiligen Netzwerk zu implementieren. ABER, nicht jeder Content muss in jeder Nextcloud zur Verfügung stehen. Wenn sich alle NC’s untereinander synchronisieren, dann doch hoffentlich nicht auch alle Videos. Selbst wenn ein Raspberry mit einer 32GB SD-Karte bestückt ist, dann sind bei 10 Haushalten (bzw. 10 NC’s) diese nicht mehr viel.

Alle diese Gedanken musst du dir mit einer zentralen Nextcloud nicht machen. :wink:

Zum Thema SD-Karten und Raspi: Kauf dir einen richtigen Computer mit SSDs, wenn du die Nextcloud für mehr als ein oder zwei Benutzer hosten willst. Das muss keine laute und stromfressende Serverhardware sein. Aber imho schon etwas, dass etwas mehr Bums hat, als ein Raspi und in das man eine anständig grosse SSD verbauen kann.

Ich denke da an sowas:
Beispiel: Intel NUC
oder sowas:
Beispiel: 1L PC
plus sowas:
SSD

800€ / 10 = 80€ pro Person.

Du kannst dich aber natürlich auch nach gebrauchter PC-HW umschauen. Ich würde hier aber nicht jeden € umdrehen. Eine Cloud für 10 Personen muss zuverlässig und performant laufen, sonst sind deine User schneller wieder bei MS und Google, als du “Nextcloud” aussprechen kannst. :wink:

Normalzustand: User 1 im Haushalt A auf Nextcloud A hat ein paar Fotos. Diese sind auch nur auf dieser Nextcloud und nicht auf denen der anderen Nextclouds der anderen Haushalte.
Wenn User 1, Haushalt A, Nextcoud A nun eines dieser Fotos dem User 2, Haushalt B (mit schlechtem Internet) auf Nextcloud B freigeben/teilen möchte, wie wird das Foto dann synchronisiert? Sofort, zu einer bestimmten Uhrzeit oder beim Aufruf durch den Fernseher im Haushalt B? Das Foto soll nicht auf den Nextclouds C, D, E, F, etc. zur Verfügung stehen.

Auch diese Probleme und Fragen erübrigen sich, wenn du alle User auf einer einzelnen Nextcloud hostest. Was du aber auf jedenfall haben musst, vorallem wenn andere Benutzer deinem Server ihre Daten anvertrauen, ist eine gute Backupstrategie! Dort kann es dann u.U. Sinn machen, wenn einer der Backupserver an einem anderen Standort steht. Ich empfehle dir bei dieser Gelegenheit einmal den Begriff: “3-2-1-Backup-Regel” zu googeln.

Nächstes Szenario - Videos/Musik:

Um Fotos und Handyvideos zu speichern und zu teilen, ist die Nextcloud ok. Wenn du aber einen “fullblown Mediaserver” hosten willst, würde ich dafür eher etwas wie Plex, Emby oder wenn es OpenSource sein muss, Jellyfin nehmen. Nextcloud ist primär ein Filesharing- und Collaborationdienst und als Ersatz für Dienste wie Google Workspaces (Google Drive, Docs, Photos usw…) oder Microsoft 365 gedacht.

Ich hoffe das hilft dir alles etwas besser einordnen zu können. Bei Fragen, fragen! :slight_smile:

Overkill! Ich habe hier eine Nextcloud mit 16 Usern (die auch fleißig sämtliche Handy-Fotos synchron halten) und der Rechner langweilt sich. Es ist der erwähnte Kleinrechner im Pi-Format, der im Leerlauf nur 2 Watt verbraucht.

Spielmops

Es geht nicht nur um die Performance. Es geht um USB vs SATA und SSD vs SD-Card für das System (ja ich weiss, dass man irgendwie auch von USB booten kann) und ganz generell Zuverlässigkeit.

Und sobald man das Webinterface nutzen möchte und allenfalls noch Dinge wie Collabora, merkt man sogar bei nur einem User gleichzeitig einen Unterschied. (bei einem Raspi4 mit 8GB vielleicht nicht mehr ganz so schlimm) . Für reinen Sync und gelegentlichen Zugriff via WebUI reicht es aber.

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Ich schreibe hier nicht von einem Raspberry Pi. Ich selbst betreibe einen Odroid mit einer SSD an USB3, das ist fast genau so schnell wie eine SSD an SATA und genau so sicher. Aber ich erwähnte schon, dass es diesen Kleinrechner auch mit SATA gibt. Ich habe mir auf den 2 Bildschirm meines Arbeitsrechner einfach mal für längere Zeiten Htop vom Odroid anzeigen lassen. Daher weiß ich, wann und wieviel der arbeiten muss.

Und dann gibt es ja noch die Möglichkeit, mit wenig Geld anzufangen und dann mal zu schauen, ob das reicht.

Spielmops

Ja ich gebe dir z.T. recht. Und ja, es gibt auch Einplatinenrechner, die SATA haben. Es gibt aber auch noch günstigere NUCs, als das von mir gepostetete. Und was man gerne vergisst: Bei einem NUC ist schon ein Netzteil und ein Gehäuse dabei, in das eine nvme und eine 2.5’’ SSD passt. Und der RAM ist gesockelt und somit erweiterbar.

Also ich würde ebenfalls den Intel NUC8i5BEH empfehlen falls es ein server für alle wird. Gibts hier aktuell ab 270€ neu: Intel NUC Kit NUC8i5BEH - Bean Canyon ab € 269,95 (2021) | Preisvergleich Geizhals Deutschland

plus strom. :wink:

dann doch vielleicht bei einem hoster einen vserver?

Strom hält sich zumindest bei Laptop CPUs, die in Intel NUCs und Einplatinenrechnern verbaut werden sehr in Grenzen.

Jup. Der Lenovo, den ich gepostet habe ist warscheinlich wirklich etwas Overkill. Wobei, dort könnte man eventuell einen Hyperviser wie Proxmox installieren und dann noch einen Plex-Server. Für die langsamen Internetanschlüsse bräuchte man dann evtl. sogar etwas noch grösseres, so wegen Transcoding für die “selbstgedrehten” Serien und Filme usw. Anyway… :wink: Nur für die Nextcloud reicht aber ein NUC definitiv.

Der NUC den ich verlinkt habe ist unter der Voraussetzung von Hardware Transcoding leistungsmäßig super auch für Plex & Co. und dabei sogar auch noch sehr stromsparend :wink: